Konferenzhinweis: „HEIDEGGER E L’UMANISMO HEIDEGGER AND HUMANISM“

„Winke, die Zugewunkenes weiterwinken.“

Der Vortrag von Marine de la Tour (Carpentras, Frankreich) findet am Dienstag, 21. April 2026, um 18:15 Uhr in der Kiliani-Kapelle (Domstr. 9, Erfurt) statt. Eine digitale Teilnahme ist möglich.


Holger Zaborowski hat bei Communio einen Nachruf auf Jürgen Habermas verfasst, in dem er Denken und Wirken eines großen Denkers rekapituliert. Hier gelangen Sie zum Artikel.

Am 18.02.2026 ist ein weiterer Band der Reihe „Koordinaten Europas“ (herausgegeben von Holger Zaborowski und Martin W. Ramb) erschienen: Band 3 „Religion und Politik“. Im Klappentext heißt es:
In diesem Band kommt die europäische Koordinate »Religion & Politik« ins Blickfeld und mit ihr die vorpolitische und politische Bedeutung von religiösen und philosophischen Grundüberzeugungen für Europa.
Europa befindet sich nicht erst durch den russischen Überfall auf die Ukraine in der wohl größten Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Angesichts der Gefahren der Renationalisierung, des Populismus und des Wiederauflebens überwunden geglaubter Konflikte und Spannungen zeigt sich die Notwendigkeit, neu über Europa nachzudenken: Was sind jene Koordinaten, die europäische Identität besonders prägen?
Dieser Band diskutiert die Koordinate »Religion & Politik« und somit das komplexe Verhältnis des Religiösen und des Politischen, von Kirche(n) und Religionsgemeinschaften und Staat oder von Heil und Herrschaft. Wichtig sind neben den Einflüssen des Christentums auch Einflüsse durch Judentum, Islam, östliche Religionen oder auch durch säkulare Philosophien.
Das Politische ist in Europa nicht der letztgültige Rahmen, sondern eingeordnet in einen weiteren Kontext. Im Vordergrund steht der Mensch mit seiner Freiheit gerade auch in religiösen und weltanschaulichen Fragen. Dies verleiht dem Europäischen einen anti-totalitären, die Würde des Menschen schützenden Grundcharakter – der auch heute oft nicht beachtet und verletzt wird.
Weitere Informationen finden Sie hier

Vom 24. bis zum 25. April 2026 findet in Organisation von Holger Zaborowski und Anna Varga-Jani in Zusammenarbeit mit der Makovecz Campus Stiftung eine Konferenz zum Thema „Die Gottesfrage in der frühen Phänomenologie“ auf dem Makovecz Campus Alapítvány 2081 Piliscsaba, Egyetem u. 1. statt.
Am 24. und 25. September findet in Kollaboration mit der Martin-Heidegger-Gesellschaft der internationale Kongress „Naturaleza, Libertad y Tecnología“ (Nature, Freedom and Technology) an der Facultad de Filosofía y Letras der Universidad de Malaga statt.
Weiterführende Informationen finden Sie hier

Im September 2025 ist das Buch „Il pensiero di Heidegger nei trattati inediti“ (deutsch: Heideggers Denken in den unveröffentlichten Schriften) von Umberto Marcantonio erschienen, mit einem Vorwort von Rosa Maria Marafioti und einem Nachwort von Holger Zaborowski.

Im Klapptentext heißt es (deutsche Übersetzung):
Diese Studie analysiert die unveröffentlichten Abhandlungen von Martin Heidegger, die zwischen Mitte der 1930er und Mitte der 1940er Jahre verfasst wurden, um deren experimentellen Charakter in Bezug auf die Konstruktion des Schlüsselbegriffs Ereignis aufzuzeigen. Der Autor versucht zu beurteilen, inwieweit die Ideen von Natur, Technik und Lichtung, die der deutsche Philosoph während der Jahre der Abhandlungsschreibung entwickelt hat und die für das Verständnis des Ereignisses als Übergang vom ersten Anfang zum anderen Anfang der Seinsgeschichte von zentraler Bedeutung sind, ausgehend von seiner Interpretation der griechischen Begriffe phýsis, téchne und alétheia entwickelt werden. Mit einem historisch-kritischen und genealogischen Ansatz werden die in den unveröffentlichten Abhandlungen vertretenen Thesen mit dem zeitgenössischen und früheren Werk Heideggers in Verbindung gebracht, wodurch vermieden wird, die Abhandlungen esoterisch als eine Welt für sich zu betrachten, die beispielsweise von den veröffentlichten Werken und den Vorlesungen getrennt zu halten ist.
Im Rahmen der Monday Lecture des theologischen Forschungskollegs t3 (Theologie – Tradition – Transformation) der Universität Erfurt findet am 26.01.2026, von 15-18 Uhr, in Raum C19.00.02/03 ein Workshop zum Thema „Gelassenheit. Heidegger und ostasiatische Weisheitslehren“ statt, der über Heideggers Abwendung von einem Verfügbarkeitsdenken in seinem Begriff der Gelassenheit die Möglichkeit eines interkulturellen Dialogs zwischen ostasiatischen Weisheitslehren und Heideggers Denken aufzeigt. Die Veranstaltung wird von Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski und Maxi Wenjun Qi organisiert. Es referieren Prof. Dr. Wenchao Li und Prof. Dr. Fabian Heubel.
Eine digitale Teilnahme ist möglich.

Das daseinsanalytische Institut für Psychotherapie, Psychosomatik und Grundlagenforschung (Österreich) veranstaltet vom 23. bis zum 24. Februar eine Internationale Online-Konferenz zum Thema „Daseinsanalysis in Scientific Discourse: Openness, Critique, Responsibility, Connectedness“ (Org. Stephan Dietrich und Karl Baier), die sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die Praxis der Daseinsanalyse in den Blick nimmt. Die Konferenz findet auf Englisch statt und die Teilnahme ist kostenlos.
