Jahrestagung der Martin-Heidegger-Gesellschaft

„Heidegger und die Philosophie der planetarischen Technik“

Meßkirch 11.–13. Oktober 2019

Tagungsprogramm

Donnerstag, 10.10.2019: Beginn Nachwuchstagung
Leitung: Harald Seubert und Manuela Massa

Eröffnung: 16.30: Harald Seubert und Manuela Massa: Heidegger im internationalen Gespräch

17.00-17.45 Uhr Carmine De Martino (Milano):
Die Grenze der Technik bei Heidegger
18.00-18.45 Uhr Diego D’Angelo (Würzburg):
Rhetorik als Anthropotechnik? Heidegger und Blumenberg vis à vis Aristoteles
18.45-19.30 Uhr Giulia Lanzirotti (Florenz):
Technik und Praxis, ausgehend von Heidegger
19.30-20.15 Uhr Xi Pang (Peking, Freiburg/Br.):
Das Wohnen im Sprechen der Sprache lernen. Zur Überwindung der Technisierung im Ausgang von Heideggers Seinsdenken.

Freitag, 11.10. 2019: Nachwuchstagung Fortsetzung:
Leitung: Harald Seubert und Manuela Massa

 

I. Wahrheit, Technik und Nihilismus
9.30–10.00 Uhr Steven Reinhardt (Halle):
Die Vorhandenheit zwischen Natur, Welt und Technik: Die aufschlussreiche Geschichte eines Existenzials
10.00–10.45 Uhr Anne Kirstine Rønhede (Koblenz-Landau):
Die technische Weise des Entbergens – Wahrheit oder Schein?
10.45 Uhr
Kaffeepause
11.15–12.00 Uhr Luca Bianchin (Mailand):
„Trans“ or „de“? Heidegger, Jünger und der technologische Nihilismus
12.00–12.45 Uhr Dafne De Vita (Halle):
Macht sich der Lügner zur Sprachmaschine? Lüge und Technik bei Kant und Heidegger
12.45 Uhr Mittagspause
II. “Das menschliche Tun”: Die anthropologische Bestimmung der Technik
14.00–14.45 Uhr Kurt Mertel (Sharjah):
Heidegger, Technik und Erziehung
14.45–15.30 Uhr Agostino Cera (Basilikata):
Zu einer „Heidegger-Renaissance“ in der Philosophie der Technik: Die Neo-Umweltlichkeit
15.30–16.00 Uhr Kaffeepause
III. Die moderne Technik: Eine Herausforderung?
16.00–16.45 Uhr Jesús Adrian Escudero (Barcelona):
Technik als Dispositiv

 

2. Tagung: Hauptprogramm

Freitag, 11.10.2019

18.00 Uhr Eröffnung, Grußworte
18.30–19.00 Uhr Harald Seubert (Basel, München):
Zur Eröffnung: Heideggers Technikdiagnose im digitalen Zeitalter
19.00–20.00 Uhr Christoph Lütge (München):
Heidegger, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz: wo steht der Mensch?
20.30 Uhr Gespräch zwischen Christoph Lütge und Harald Seubert über die technikphilosophische Aktualität Heideggers

 

Samstag, 12. 10. 2019

8.30–9.30 Uhr Rafael Capurro (Stuttgart):
Das digitale Zeitalter denken
9.30–10.30 Uhr Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig):
Zur Phänomenologie des Subjekts und zur Transzendenz der Person. Holzwege der Kritik an religiöser Rede über Seele und Gott
10.30–11.30 Uhr Walter Schweidler (Eichstätt):
Technik und Metaphysik nach Heidegger
12.00–13.00 Uhr Wolfgang Schröder (Würzburg):
Disruptionen im Gestell. Heideggers Technikphilosophie und das rechnende Denken 4.0

Pause

Sektionen:

Sektion I. Gestell und Ereignis:
14.30–15.30 Uhr Nicolas De Warren (Penn-State):
Gibt es noch eine Erde auf dieser Welt?
15.30–16.30 Uhr Manuela Massa (Halle):
Ethik und Technik bei Heidegger
17.00–18.00 Uhr Dietmar Koch (Tübingen):
Das Ge-stell ist gleichsam das photographische Negativ des Ereignisses« – Zum Verhältnis von Gestell und Geviert in Martin Heideggers »Ereignis-Denken«
Sektion II. Technik und Verantwortung, Stimme und Gegenstimme:
14.30–15.30 Uhr Hans Ruin (Helsinki):
Technik, Handeln, und Verantwortung – eine Rückkehr zum gebrochenen Dialog zwischen Heidegger und Hans Jonas
15.30–16.30 Uhr Alexander Michailowski (Moskau):
In der Welt der selbstfahrenden Autos, selbstheilenden Materialen und selbstproduzierenden Tankstellen: Warum Heideggers Philosophie nicht zu entsorgen ist und wieso sein Denken der Technik zu einer Philosophie der Zukunft gehört“.
17.00–18.00 Uhr Klaus Neugebauer (Ludwigsburg):
Drei Strömungen im Quellbereich der Technik: Gründung, Anklang, Schleier des Brauchs
 Sektion III. Technik, Religion und Sprache:
14.30–15.30 Uhr Reinhard Knodt (Berlin, Nürnberg):
Technik und die Sprachen der Kritik: Husserl, Heidegger und Bruno Latour.
15.30–16.30 Uhr Eugenio Mazzarella (Neapel):
Techne und Religio. Die grundlegende metaphysische Struktur des Daseins.
17.00–18.00 Uhr Alejandro Vigo (Navarra)
Platonismus, Metaphysik, Technik. Bemerkungen zu Heideggers seinsgeschichtlicher Platonauslegung

 

Abendvorträge:
19.30–20.30 Uhr Lutz Ellrich (Berlin):
Lässt sich die Künstliche Intelligenz durch ethische Richtlinien an die Leine des Menschen legen?
20.30–21.30 Uhr Paola-Ludovica Coriando (Innsbruck):
Machenschaft als Grundzug im Sein

 

Sonntag, 13.10.2019

9.00–10.00 Uhr Günter Seubold (Bonn):
Die Verkörperung des Menschen
Hilft Heideggers Metaphysikverständnis die heutigen Körpertechnologien zu verstehen?
10.00–11.15 Uhr Rainer Enskat (Halle/Saale):
Muss das Ge-Stell die letzte Gestalt der Seinsgeschichte sein? Heideggers Ausblick auf ‚das Rettende in der Gefahr‘
12.30–13.30 Uhr Erich Hörl (Lüneburg):
Environmentalitäre Zeit: Zur Neubestimmung von Umweltlichkeit unter der technoökologischen Bedingung.
12.30–13.30 Uhr Abschlussvortrag
Robert Pfaller (Wien):
Scheinsvergessenheit. Über Wahrheitsgestelle und Illusionsbefestigungen im angeblich post-faktischen Zeitalter
13.30 Uhr Schlusswort: Harald Seubert