Rückblick: Seminar „Wissenschaft, Technik und Besinnung“
Vom 9. bis zum 11. Oktober 2026 fand im Schloss Meßkirch das Seminar „Wissenschaft, Technik und Besinnung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski statt. Die Veranstaltung wurde von der Stadt Meßkirch und der Martin-Heidegger-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Meßkircher Heidegger-Stiftung und der Universität Erfurt (Lehrstuhl Philosophie der Kath.-Theol.-Fakultät) organisiert. Sie knüpfte an eine erfolgreiche Tradition von Seminaren und anderen Veranstaltungen in Meßkirch an, die seit vielen Jahren unterschiedliche Menschen zusammenbringen, um gemeinsam über Heidegger nachzudenken. Nicht nur die breite Altersspanne der Teilnehmer beeindruckte dabei, sondern auch die große Internationalität der Veranstaltung. Durch die Förderung der Meßkircher Heidegger-Stiftung konnten nämlich einige Doktoranden des Lehrstuhls – unter anderem aus Südkorea, Brasilien und Japan – am Seminar mitwirken und die bunten Diskussionen über ausgewählte Textausschnitte von Heidegger zum Einfluss von Technik und Wissenschaft auf unser Leben bereichern. Für die Teilnahme am Seminar wurden keine Vorkenntnisse erwartet, so dass immer wieder erfahrene auf weniger erfahrene Perspektiven trafen und so eine Atmosphäre gemeinsamen Lernens erzeugten. Einen gelungenen Auftakt fand das Seminar im bewährten Format des von Holger Zaborowski moderierten Philosophischen Cafés am Abend des 8. Oktobers, in dem Interessierte sich in zwangloser Atmosphäre über philosophische Themen austauschen können – diesmal über die spannende Frage der Bildung. Wenn im Mai des nächsten Jahres wieder ein philosophisches Café und die Fortsetzung der Seminarreihe anstehen, werden sicherlich wieder viele Interessierte den Weg nach Meßkirch finden.


