Martin Heidegger an seinem Schreibtisch
© Dr. Hermann Heidegger

Martin-Heidegger-Gesellschaft e.V. Meßkirch

Die Martin-Heidegger-Gesellschaft wurde am 11. November 1985 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Heideggers Geburtsort Meßkirch.

Martin Heidegger gilt inzwischen allgemein als einer der bedeutendsten Denker der Moderne. In seinem Denken sind maßgebliche Ansätze und Richtungen der modernen Philosophie auf neue Weise verbunden und eigenständig in den Zusammenhang einer radikalen Besinnung auf die Möglichkeit der Philosophie überhaupt gestellt. Als einziger Denker nach Hegel hat Heidegger dabei die philosophische Tradition von ihren griechischen Anfängen an neu durchdacht und sich über die im zwanzigsten Jahrhundert mögliche Stellung zu dieser Tradition Rechenschaft gegeben. Heideggers Wirkung ist unübersehbar. Die moderne Philosophie, besonders in ihrer phänomenologischen und hermeneutischen Ausprägung, verdankt ihr Entscheidendes. Das Werk von Philosophen wie Hans-Georg Gadamer, Hannah Arendt, Jean-Paul Sartre, Maurice Merleau-Ponty, Emmanuel Lévinas, Michel Foucault und Jacques Derrida wäre ohne Heidegger nicht möglich. Heideggers Denken wird weltweit erforscht und diskutiert.

Die Martin-Heidegger-Gesellschaft will ein internationales Forum für die Beschäftigung mit Heideggers Denken und seiner Wirkungsgeschichte sein. Die Gesellschaft steht jedem offen, der sich dem Denken Heideggers verbunden fühlt – sowohl aus freiem philosophischem Interesse als auch im Zusammenhang akademischer Forschung. Die Gesellschaft versteht sich hier als Vermittlungsinstanz. Sie will Möglichkeiten bieten, die akademische Forschung und das nicht spezifisch akademische Interesse an Heidegger füreinander zu öffnen.

Oberstes Ziel der Gesellschaft ist die lebendige Auseinandersetzung mit Heideggers Denken. Mit ihren Aktivitäten will sie die Aneignung, Deutung und Weiterführung dieses Denkens unterstützen. Besondere Aufgaben sieht die Gesellschaft in folgenden Bereichen:

Aktuell: Stellungnahme zu den »Schwarzen Heften«